Phlebologie - endovenöse Lasertherapie

Die Phlebologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Venensystems.

Zu den Veränderungen des Venensystems gehören die Krampfadern und Besenreiser.
Wie entstehen Sie?
Erkrankungen der Venen sind eine Zivilisationskrankheit, die häufig auf Grundlage einer erblichen Bindegewebsschwäche entsteht.

Weitere Faktoren sind:

  • Alter
  • mehrere Schwangerschaften
  • Übergewicht
  • Berufe, die längeres Stehen erfordern

 

Krampfadern sind kein kosmetisches Problem!

Folgen unbehandelter Krampfadern sind:
Das sogenannte „ offene Bein“,  die gefürchtete Thrombose, also ein Venenverschluss durch eine Blutgerinnselbildung  mit dem Risiko einer Lungenembolie.
Häufig führen Krampfadern zu schmerzhaften Venenentzündungen. 

Auch bei nur vorhandenen Besenreiser sollten die Venen untersucht werden. 

 

Diagnostik: 

Die Untersuchung des Venensystems erfolgt durch eine duplexsonographische Untersuchung (= Ultraschalluntersuchung)

 

Therapie: 

1)  Besenreiser und kleine Krampfader

 -  werden mittels der Sklerosierung (=Verödung)  behandelt. Das Sklerosierungsmittel wird in die kleinen betroffenen Gefässe mit einer sehr feinen Nadel gespritzt.

2) Große Krampadern

 -  die für die Sklerosierung nicht geeignet sind, werden entweder klassich operiert mittels Stripping (= rausziehen der kranken Venen), dabei ist ein Leistenschnitt und eine Vollnarkose erforderlich. Es kommt zu einer Hämatombildung,Schwellung und Schmerzen. Hinzukommend ist mit einer Arbeitsunfähigkeit von einer bis zwei Wochen  zu rechnen.

- Alternativ kann  das endovenöse  Laserverfahren (medizinisch anerkanntes Verfahren) angewandt werden.

Beim endovenösen Laserverfahren wird  mit Lasersonden die innere Gefäßwand der kranken Vene durch das Laserlicht der zirkular abstrahlenden Sonde verschlossen und unterbindet so den Rückfluss des Blutes. Die kranke Venen ist ausser Funktion und wird vollständig abgebaut.

Mittels einer Punktion (ein Hautschnitt ist nicht erforderlich) wird die Lasersonde in die kranke Venen geschoben. Der Laser arbeitet mit einer Wellenlänge von 1470nm.Dadurch kann die abgebene Laserenergie gleichmäßiger und besser vom behandelnden Arzt kontrolliert werden.

Es ist bei diesem Verfahren lediglich eine örtliche Betäubung nötig.
In der Regel sind Patienten nach dem Laserverfahren sehr wenig bis gar nicht beeinträchtigt durch Schmerzen oder Blutergüsse.,auch die Mobilität ist nicht eingeschränkt.

Ob dieses Verfahren in Ihrem Fall geeignet ist kann durch die duplexsonographische Untersuchung der Venen  durch uns geklärt werden.

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Datenschutzerklärung Ok